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Me Time Meditation

Aktualisiert: 2. Juni 2021

ME - TIME ! Meditation, Yoga, Stress, Entspannung.


Der eine findet seine innere Ruhe beim joggen, klettern, der andere beim Spaziergang in der Natur, der andere beim surfen, lesen, malen oder beim Yoga.


Ich habe immer gedacht, dass ich meine beste Zeit für mich beim Sport in der Natur habe, ob joggen, inline-skate, surfen, radfahren, schwimmen oder spazieren. In meinem Studium haben wir sehr viel über Entspannung, Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Bewusstseinserweiterung, Meditation und körperliches Empfinden gelernt. Als ich mich dann näher mit der Meditation beschäftigt habe, wusste ich, was innere Ruhe wirklich ist.

Ich habe viele Bücher über die Meditation gelesen, mich darüber informiert, was es für Auswirkungen auf mich haben wird und wie ich es lerne.

Für mich war es schon immer schwer ruhig zu sitzen, denn ich bin eine eher hibbelige und aktive Person mit voller Tatendrang.

Ich began zunächst mit der Mantra- Meditation, die mir empfohlen wurde. Mit dieser Technik, die Beginnern den Start leichter machen sollte, kam ich jedoch nicht zurecht.

Dann versuchte ich eine Alternative und habe angefangen mich auf die Atemmeditation zu konzentrieren. Anfangs setzte ich mich dazu ruhig hin, versuchte auf meine Atmung zu achten und kam mir sehr komisch vor.

Du sitzt in einem Zimmer oder an einem ruhigen Ort, schließt die Augen und hörst in dich hinein. Irgendwie komisch oder ?

Ja, am Anfang (vor knapp 1 1/2 Jahren) ging es mir genau so, aber ich habe mich Schritt für Schritt rangetestet und gemerkt, wie gut mir diese Zeit tut. Meist mache ich es nur 10 Minuten. Aber mittlerweile genieße ich diese Stille in mir, keinen Stress zu haben, ruhig zu werden, den Körper und meine Gedanken zu entlasten und mir etwas Gutes zu tun. Es ist einfach klasse! Ich habe ein neues Bewusstsein entdeckt, welches mir ein neues und positives Gefühl verleiht. Ich reflektiere mich und mein Umfeld meist 5 Minuten vor der Meditation und starte dann.

Es hilft mir auch nicht nur in dem einem Moment, wenn ich meditiere, denn ich wende einzelne Atmung auch in stressigen Alltagssituationen an oder beim Sport, um mich voll und ganz auf diese eine Situation zu konzentrieren und mich von äußeren Einflüssen zu befreien. Es hört sich sehr spirituell an und ich kann es verstehen, dass sich nicht jeder mit der Meditation auseinander setzten möchte.

Es braucht viel Zeit und Übung, bis man in in diesen Flow rein kommt.

Lasst die Seele baumeln und mit jedem Atem wird man tatsächlich entspannter (vielleicht auch erst einmal bei einem Spaziergang in der Natur?).

Ich stelle mir meistens einen Timer, sonst würde ich vermutlich wie die Yogis tagelang meditieren, denn es tut echt gut, auch wenn es am Anfang schwer ist sich komplett darauf einzulassen.

Gib Dir und Deinen Körper eine Chance!

Eure Steffi


P.S. hier gibt ein noch ein paar extra Fakten:


Was ist Meditation?

  • Geist, Wahrnehmung und Bewusstsein schulen

  • Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt

  • “Nachdenken”


Effekte von Meditation:

Reduziert Stress, Ängste, Depressionen und Schmerz (Hölzel et al., 2011)

stärkt Zufriedenheit (Dalai Lama, 2017), Selbstbewusstsein und die Lebensqualität (Goayal et al., 2014; Shaner et al. 2016; Campos et al. 2016)

Kann das Nervensystem beruhigen

Blutdruck senken


Weitere Effekte von Meditation Studien:


  • Nach 8 wöchigen Achtsamkeitstraining messbare Veränderungen im Gehirn bewirkt. Hirnstrukturen die betroffen waren sind zb Selbstwahrnehmung,Empathie, Stressreaktion (GIeßen University)

  • Wissenschaftler der University of California stellten zudem fest, dass regelmäßige Meditation die Aktivität des Enzyms Telomerase positiv beeinflusst. Das Eiweiß spielt eine maßgebliche Rolle für die Gesundheit der Körperzellen. (Jacobs et al.,2011)

  • Veränderungen im Muster der Hirnwellen: tibetische Mönche mit langjährigen Meditationspraxis zeigten größere Aktivitäten im linken Stirnhirnlappen und mehr als 30 mal stärker ausgeprägte Gammawellen als die Kontrollgruppe (Lutz et al., 2004; Kaufmann, 2015)


Verwendete Literatur:

Campos, D., Cebolla, A., Quero, S., Bretón-López, J., Botella, C., Soler, J., ... & Baños, R. M. (2016). Meditation and happiness: Mindfulness and self-compassion may mediate the meditation–happiness relationship. Personality and individual differences, 93, 80-85.


Goyal, M., Singh, S., Sibinga, E. M., Gould, N. F., Rowland-Seymour, A., Sharma, R., ... & Haythornthwaite, J. A. (2014). Meditation programs for psychological stress and well-being: a systematic review and meta-analysis. JAMA internal medicine, 174(3), 357-368.


Hölzel, B. K., Carmody, J., Vangel, M., Congleton, C., Yerramsetti, S. M., Gard, T., & Lazar, S. W. (2011). Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density. Psychiatry research: neuroimaging, 191(1), 36-43.


Hölzel, B. K., Lazar, S. W., Gard, T., Schuman-Olivier, Z., Vago, D. R., & Ott, U. (2011). How does mindfulness meditation work? Proposing mechanisms of action from a conceptual and neural perspective. Perspectives on psychological science, 6(6), 537-559.


Jacobs, T. L., Epel, E. S., Lin, J., Blackburn, E. H., Wolkowitz, O. M., Bridwell, D. A., ... & Saron, C. D. (2011). Intensive meditation training, immune cell telomerase activity, and psychological mediators. Psychoneuroendocrinology, 36(5), 664-681.


Kaufman, M. (2005). Meditation gives brain a charge, study finds. Washington Post, 3, 2005.


Lutz, A., Greischar, L. L., Rawlings, N. B., Ricard, M., & Davidson, R. J. (2004). Long-term meditators self-induce high-amplitude gamma synchrony during mental practice. Proceedings of the national Academy of Sciences, 101(46), 16369-16373.

Shaner, L., Kelly, L., Rockwell, D., & Curtis, D. (2017). Calm abiding: the lived experience of the practice of long-term meditation. Journal of Humanistic Psychology, 57(1), 98-121.







 
 
 

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