Heilfasten
- Stefanie Grootens

- 8. Mai 2020
- 2 Min. Lesezeit
Heilfasten: Morgens, Mittags und Abends Gemüsesaft und das für 10 Tage?
Wieso machst du das ?
Hast du keinen Hunger gehabt?
Wow, solch eine Disziplin hätte ich gerne.
Ich habe schon länger mal darüber nachgedacht, dass es gut für meinen Körper ist, ihn komplett zu reinigen. Nachdem ich 4 Wochen Antibiotika nehmen musste beschloss ich, dass ich meinem Körper etwas Gutes tun möchte. Ich las und hörte viele Literaturen übers Fasten, Ernährung, Auswirkungen und wollte mich selbst von diesen ganzen positiven Erfahrungen und Momenten überzeugen lassen. Mir wurde das Buch "Mit Ernährung heilen" von Prof. Dr. Andreas Michalsens wärmstens empfohlen und nach dem ich diese Literatur gelesen habe, begann ich mein Heilfasten.
Was ist Heilfasten?
"Das Heilfasten ist ein ganz besonderer Schritt auf dem Weg zur Heilung. Beim Heilfasten geht es nicht nur um die körperliche Reinigung, sondern auch um die geistige Reinigung. Keine andere Maßnahme erfordert eine ähnlich starke Willenskraft und kaum eine andere Methode konfrontiert so stark mit den eigenen Süchten, Emotionen und Gedankenspiralen wie das Fasten. Dennoch: Menschen, die schon einmal gefastet haben, möchten es immer wieder tun. Nicht nur wegen des nach wenigen Tagen einsetzenden Hochgefühls, sondern auch, weil das Fasten langfristig echte Heilung bringen kann." (Rehberg, 2020).
Heilfasten hat viele positive Auswirkungen auf deinen Körper und Geist, es lindert Schmerzen, heilt Krankheiten, reinigt Körper und Geist, entdeckt den gesunden und natürlichen Rhythmus wieder, kann zu einem gesunden und achtsamen Lebensstil führen und Gewicht reduzieren.
Heilfasten kann der Mensch bis zu 30 Tagen machen und das bis zu 4 Mal im Jahr. Ich entschied mich jedoch erst einmal zu schauen, wie es mir und meinem Körper damit geht. Am Ende waren es für mich 10 Tage.
Das Heilfasten beginnt mit 2 Entlastungstagen, gefolgt von 5 bis 6 Fastentagen und 2 bis 3 Aufbautagen. Bei den Fastentagen wird sich ausschließlich nur von Flüssigkeit ernährt, wie Gemüsesäften, Brühen, Tee und Wasser. Es hört sich schlimm an und es ist auch eine große Herausforderung, aber ich habe sehr viele positive Auswirkungen gespürt, wie Schmerzen gingen weg, das Hautbild wurde besser und ich habe mich sehr stark und fit gefühlt. Trotz der anfänglichen schweren Tage, nicht 24 Stunden an essen (was ich normalerweise immer mache) zu denken und Hunger zu haben (habe ich auch immer !) war es super. Ich würde es immer wieder in Angriff nehmen, denn das "Gefühl danach", dass du es durchgezogen hast für dich und deinen Körper ist unbeschreiblich.
Hinzukommt der erste Bissen in z.B. einen Apfel (das war es bei mir ), war der absolute Hammer. Man erfreut sich an so kleinen Dingen und nimmt das Essen ganz anders wahr, denn im Überfluss leben wir ja bekanntlich alle und fasten gehört zum natürlichen Leben (Z.B. jeder fastet während der Nacht) dazu.
Bei Fragen und weiteren Erfahrungen, die ihr hören möchtet , schreibt mir einfach.
Eure Steffi





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